Vielen dank
für die kommentare und gedanken zu unserem post ‘intellektuell herausgefordert’
von vor zwei wochen. Es ist eine spannende frage, und wir möchten diese
diskussion gerne weiterführen.
Wir
unterstellen niemandem bösen willen, der idioten wie uns, die nicht sprechen
können und ihren körper nicht im griff haben, für geistig behindert hält. Uninformiert,
ja. Uninteressiert und gleichgültig, manchmal. Ängstlich und gedankenarm,
ziemlich oft. Aber in der regel doch mit gutem willen zum helfen. In der
betreuung nicht selten unter anstrengenden arbeitsbedingungen und mit wenig
ressourcen im erwachsenenbereich. Aber das ist eine kombination, bei der gut
gemeint dann oft nicht zu gut im alltäglichen resultat für uns führt.
Es ist
grundsätzlich sicher ein guter ansatz, sich auf dinge und leute im umfeld zu
konzentrieren, bei denen es positiv läuft. Wir versuchen auch in diesem blog
immer wieder aufzuzeigen, wie interaktionen gut gelingen können. Wenn aber so
grundlegende dinge wie sich im alltag äussern zu können, gesehen zu werden in
seinem wissen und können oder eine ausbildung und arbeit wählen zu können nicht
gegeben sind, dann überschattet dies alles andere.
Und wie ein
anderer idiotenbruder einmal meinte zu einem betreuer, der von ihm gern etwas
mehr positivität im alltag gesehen hätte: ‘du arbeitest hier, ich lebe hier.’
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