Mittwoch, 11. Juli 2018

gespräch unter freunden


Querdenker: ich will mit euch reden.
El hombre: ja, diskutieren wir ein wenig heute. Ich komme so selten dazu, weil ich ausser euch und familie keine gesprächspartner habe.
Querdenker: wir haben noch herrn schneider und die gäste.
El hombre: das stimmt. Aber ausserhalb des idiotenspeak ist ebbe.
Querdenker: wie können wir das ändern? Wie können wir in der normal sprechenden sozialwelt mit unserer kommunikationsart landen?
El hombre: wenn an mehr orten mündlich sprechen nicht das mass aller dinge wäre, das wäre leichter für uns. Überall möglichkeiten, seine wörter anzutippen uns so. einfach und komplex.
Querdenker: das wäre auch hilfreich für leute, die deutsch lernen oder stottern oder lesen lernen. Vielleicht könnten wir die idee ja mal wo anbringen. Es gibt ja für blinde auch orientierungshilfen und sowas.
El hombre: aber das müsste dann auch so gemacht sein, dass wir es mit der zeit ohne assistenz nutzen können.
Querdenker: stell dir das mal vor. Eine stadt voller kommunikationsstellen für alle.
El hombre: eine utopie, aber eine tolle.
Querdenker: nicht utopisch, sondern mutig und innovativ.
El hombre: das ist die richtig einstellung. Du hast recht.

Mittwoch, 27. Juni 2018

Fussball befreit


Wir schauen im moment auch fussball, wie so viele. Wir verstehen nicht viel davon. Sport ist generell nicht unser ding. Aber wie sich alle verhalten bei den matches, ist spannend zu beobachten. Und von originellen verhaltensweisen haben wir viel ahnung.

All die sprünge, schreie, kämpfchen, tänzchen, gesten. All das emotionsgejaule der kommentatoren und der zuschauer. Manchmal würden wir mit unseren eigenheiten dort im stadion gar nicht auffallen. Komisch, nicht? Wo unser verhalten doch als symptom unserer kognitiven beeinträchtigung und als therapiebedürftig angesehen wird.

Wir verstehen schon, anderer kontext. Vielleicht müssten wir aber auch einfach öfter in fussballstadien abhängen, wo jeder gefahrlos den inneren idioten raushängen lassen kann. Wie befreiend!

Mittwoch, 13. Juni 2018

wir liken ihre likes (von 'querdenker')


Liebe bloglesenden (besonders auch diejenigen unter ihnen, die auch mal einen beitrag liken oder kommentieren – öffentlich oder privat),
es ist für uns so toll, wie viele menschen an unserem blog interesse haben und uns auch kommentierend ihre meinung mitteilen. Da bricht bei uns in der redaktion jeweils jubel aus, auch wenn der nicht so aussieht, wie sie sich das jetzt vielleicht gerade vorstellen.

Etwas überrascht, aber sehr positiv, waren wir über die durchwegs zustimmend positiven kommentare zu unserem letzten post. Wir hofften, dass unser sarkastisch gefärbter perspektivenwechsel gut aufgenommen würde. Aber wir erwarteten auch verärgerung von einigen. Ist natürlich möglich, dass leute, die sich normatisch auf den schlips getreten fühlen würden, den blog einfach nicht lesen. Das würde dann heissen, wir müssen nach dem bubble suchen, in dem sie sitzen und mal anklopfen – mit einer nadel oder so 😉.