Mittwoch, 15. März 2017

mehr gastblogger (von 'el hombre')


Wir haben inzwischen mehr leute, die für den idiotenspeak schreiben. Es sind alles idioten wie wir. Wir sind sehr stolz, dass sie für unseren blog ihr hirn und ihre hände einsetzen. 

Es zeigt, dass mehr als nur eine ganz kleine gruppe von menschen mit diagnostizierter schwerer kognitiver beeinträchtigung zum vernünftigen denken, sprachlichen formulieren und vertreten von ideen und anligen in der gesellschaft fähig sind. Und auch interessiert.

Unsere gastblogger wohnen in verschiedenen heimen in verschiedenen kantonen. Sie sind unterschiedlich alt und mit formulieren unterschiedlich geübt. Aber sie haben alle gemeinsam, dass sie als geistig behindert gelten aufgrund ihres verhaltens und ihrer eingeschränkten lautsprache. Sie müssen alle irgendwo leben oder arbeiten, wo ihr kopf wenig gefragt ist und ihre denkfähigkeit unterschätzt wird.

Dies ist erst der Anfang. Wir hoffen, die zahl der idiotenspeaker wird weiter wachsen.

Mittwoch, 8. März 2017

Meine wünsche am arbeitsplatz (von Gastblogger 'der wertvolle zeuge')



Um wut zu vergessen, träume ich. Uralt ist der trick. Und reden hilft jetzt sehr.

Ist respekt zu uns, wenn wir mehr reden können. Einmal vielleicht geht das dann. richtig froh bin ich dann. Und eltern auch.

Frage von Interaktionspartner: was wäre anders, wenn du beim Arbeiten mehr Möglichkeiten zum Sprechen hättest?

Unsere gedanken gut zu hören sind. Wir verstehen viel. 


Mittwoch, 1. März 2017

Handbuch für den richtigen umgang mit idioten (von 'Querdenker')


Liebe leserinnen und leser unseres blogs,
heute fangen wir mit dem handbuch an, das wir vor einiger zeit angekündigt haben. Wir werden den inhalt vorerst in form einer reihe von blogposts verfassen. Später gibt es vielleicht einmal ein richtiges buch daraus. Das wäre ein traum.

Mit dem handbuch wollen wir eltern, geschwistern und anderen interessierten aufzeigen, wie sie mit uns und menschen mit ähnlicher ausgangslage so umgehen können, dass niemend verzweifelt und alle inklusiv leben können. Und als wichtigstes wollen wir aufklären, was unsere verhaltensweisen, die für normaten oft unsinnig und unkooperativ scheinen, bedeuten; dass sie eben keine anzeichen intellektueller beeinträchtigung sind.

Was wir schreiben werden, steht teilweise im gegensatz zur lehrmeinung von sogenannten fachleuten. Tja, dann ist die lehrmeinung eben falsch. Wäre nicht das erste mal. Wir sind die experten in diesen dingen.